Niederlage in Vellmar – so what…

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SSC Vellmar – SSG Langen (3:1 / 25:21 25:19 22:25 25:19)

Es passte nicht alles zusammen im Spiel der seit letztem Wochenende bereits als Meister der Regionalliga feststehenden SSG. Dies am Fehlen von Stefan Schibilsky (Zuspiel) und Norman Hörstel (Mitte) festzumachen, wäre aber nicht nur zu billig, es wäre auch falsch. Schon in den letzten beiden Partien gegen Mainz und Kriftel musste Coach Markus Pfahlert auf diese beiden Stammkräfte verzichten, und es reichte dennoch jeweils zu einem 3:1 Sieg.

Mit leicht veränderter Anfangsformation, bei der vor allem auch die Spieler zum Einsatz kommen sollten, die in der abgelaufenen Saison nicht immer so zum Zuge gekommen sind, starteten die Langener in den ersten Satz. Beim Zwischenstand von 9:11 zeigte ein Blick auf die Statistik bereits eines der Probleme des Spieltags. Bei 11 Punkten des Gegners standen bereits 5 „Asse“ für Vellmar zu buche. Nun ist die SSG eine kampf- und verteidigungsstarke Mannschaft, aber hochgerechnet 10 Break pro Satz erzielen zu müssen, um diese Aufbauschwäche zu kompensieren, ist auch für SSG ein schier unmögliches Unterfangen. So setzte sich Vellmar im Laufe des ersten Satzes konsequent weiter ab. Nach der Auszeit beim Stand von 12:16 kamen die Langener zwar noch mal auf 16:18 heran, mussten sich aber, auch weil es ihnen nicht gelang, die schon angesprochene Annahmeschwäche zu beheben mit 21:25 geschlagen geben.
Im zweiten Spielabschnitt, den die SSG mit derselben Aufstellung anging, bot sich ein ähnliches Bild. Vellmar dominierte mit wirkungsvollen Aufschlägen, während die SSG bis auf wenige Ausnahmen im Aufschlag eher nicht den gewohnten Druck erzeugen konnte und es damit dem Gastgeber ermöglichte, sein schon aus dem Hinspiel bekannt druckvolles Spiel über die Mitte aufziehen zu können. Den anfänglichen 4 Punkte Rückstand beim Stand von 6:10 konnten die Langener zwar noch mal auf 12:13 verkürzen, mussten gerade aber in der Endphase des Satzes wieder erkennen, dass auf diesem Niveau leichte Fehler gnadenlos bestraft werden. Mit einem 25:19 ging auch der zweite Satz an Vellmar.

Mit zwei Umstellungen ging die SSG dann in den dritten Satz. Stammaußen Niclas Carter ersetzte Jan Jauch und Kapitän Thomas Schäfer übernahm für Christopher Haas den Liberopart. Und die SSG startete stark und lag schnell mit 4:0 in Führung, doch Vellmar zog nach und schaffte es immer wieder, den Vorsprung, den sich die Langener erarbeiteten, zu egalisieren. Über 16:10 und 20:16 war Vellmar dann beim Stand von 22:21 wieder voll in der Partie und konnte, im Anschluss an die von Langen gewählte Auszeit, direkt zum 22:22 ausgleichen. Dies war dann allerdings ihr letzter Punkt. Im Anschluss an das Sideout der SSG zum 23:22 waren es dann einer der eher seltenen Annahmefehler und ein Blockpunkt der den Satz zugunsten der SSG mit 25:22 entschied.

Der vierte Satz war dann leider schnell vorentschieden. Mit zwei starken Aufschlagsserien, über 0:5 und 7:18 zeigte Vellmar, warum sie in den letzten Wochen ungeschlagen geblieben sind. Die Spieler der SSG zeigten zwar Moral und versuchten noch mal zurück ins Spiel zu kommen, aber der Vorsprung war dann doch zu groß und konnte nur noch auf 6 Punkte zum 19:25 verkürzt werden. So musste sich die SSG zum zweiten Mal in dieser Saison geschlagen geben.

„Ich glaube nicht, dass man uns vorwerfen kann, dass wir nicht versucht haben, unser Bestes zu geben. Aber vielleicht haben ein paar Prozentpunkte in der Entschlossenheit gefehlt, die uns die letzten Spiele so ausgezeichnet hat. Es ist halt schwer sich voll zu motivieren, wenn die Spiele für uns letztlich keine wesentliche Bedeutung mehr haben. Natürlich will man lieber gewinnen, wenn man aber auf einen Gegner trifft, der es mehr will und wie in diesem Fall auch über die spielerischen Mittel verfügt, das Wollen auf dem Feld umzusetzen, muss man halt auch mal eine solche Niederlage akzeptieren und Vellmar zu einem starken Auftritt gratulieren.“, schätzte Trainer Markus Pfahlert nach dem Spiel die Leistung seiner Mannschaft ein.

Für die SSG spielten: 4 Carter, Niclas; 5 Jauch, Jan; 7 Wolf, Peter; 8 Meier-Merziger, Felix (MVP); 11 Pfahlert, Lukas; 12 Haas, Christopher; 13 Schäfer, Thomas; 14 Weber, Felix; 15 Luz, Sebastian; 18 Pfahlert, Markus

 

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